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Tag 33: Deko-Artikel

Was ist Deko eigentlich? Und wozu braucht man sie?

Bevor ich anfange alles durch zu sortieren, wollte ich diese Frage für mich klären. Was will ich mit unserer Deko eigentlich? In einem Artikel von Schöner Wohnen erklärt Juliane Zimmer, dass Dekoration alles von Kleinmöbeln bis Tischschmuck ist, das sich ohne großen finanziellen und zeitlichen Aufwand verändern ließe. Aha. Deko dient dazu Wohnungen zu individualisieren, sodass sie sich von Hotelzimmern unterscheiden. Deko-Elemente drücken Charakter aus, erzählen die Geschichte der Bewohner und vermitteln Atmosphäre. Gut. Also muss ich mir beim Sortieren folgende Fragen stellen:

  • Welchen Stil will ich (wollen wir) in unserer Wohnung haben? Und passt das Element dazu?
  • Vermittelt dieses Ding die Athmosphäre, die ich hier erzeugen will?
  • Und am wichtigsten: Finde ich dieses Teil schön?

Alles auf den Tisch

Wortwörtlich habe ich mal unseren kompletten Tischschmuckartikel und leicht beweglichen Dinge auf den Tisch gelegt, vor allem auch die Artikel, die in Boxen im Keller schlummerten. Das Ergebnis sah dann so aus:

Übrigens eine gute (und nötige!!!) Gelegenheit, den nun leer gewordenen Schrank mal auszuwischen!

Ran ans Aussortieren!

Alles, was ich nicht schön fand, wurde auf den Boden in eine Ecke gestellt. Dann folgten die Dinge, die nicht wirklich zu unserem Stil passen und die nicht die Athmosphäre erzeugen, die wir uns wünschen. Schon wurde der Tisch deutlich leerer.

Dann erhielten wieder alle Dinge, auf die ich alle Fragen mit einem klar Ja beantworten konnte, wieder einen Platz in der Wohnung.

Nun war der Tisch wieder etwas leerer, aber der schwierigere Teil folgte. Dinge, die ich schön finde, aber nicht wirklich zu uns passen. Oder in unsere Wohnung. Oder die einfach nicht mit zwei sich jagenden Katern gut vereinbar sind.

Also gab es wieder eine Zu-Verschenken Ecke, wo die Teile hinkommen, die ich jemanden schenken kann, bei dem alle Fragen mit Ja beantwortet werden.

Geschenke von lieben Menschen

Zum Glück gibt es ein paar Gegenstände, bei denen ich nicht nur die Geber wunderbar finde, sondern auch das Geschenk selbst. Das galt leider nicht für alle. Darum habe ich solche Gegenstände noch mal in die Hand genommen und mir folgende Fragen gestellt:

  • Was fühle ich, wenn ich an diesen Gegenstand denke? Freude oder eher Verpflichtung?
  • Habe ich etwas anderes, was mich an diese Person in ähnlicher Weise erinnert und mir gut gefällt?
  • Falls ich diesen Gegenstand behalten will, muss er in der Wohnung sein oder vielleicht lieber in meiner Nostalgie-Box?

Der selbstgebastelte Fotowürfel meiner verstorbenen Schwester ist für mich nicht primär schön. Aber er bringt mich zum Schmunzeln, wenn ich die Sprüche lese, mit denen sie die Bilder versehen hat. Dieser Würfel ist nun in meiner Nostalgie-Box, in der ich Gegenstände aufbewahre, die mir etwas bedeuten.

Das Bild mit der Serviettentechnik, dass meine Nichte vor Jahren als Kind auf einer Kur gebastelt hat, ist ja ganz nett, aber sie selbst würde mittlerweile sehr viel schönere Dinge hinbekommen. Von ihr habe ich Hand-geletterte Geburtstagskarten, die ich auf gehoben habe – das Bild darf jetzt Platz machen für andere Dinge.

Tadaa! Ergebnis von heute:

Übersichtlichkeit ist wieder hergestellt. Schöne Dinge, die ich gerne verwende sind nun ordentlich im Schrank verstaut!

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